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Danjel v.d. Holledau (Fabe 348 x Foppe 290 x Dagho 247)

16.9.09 Danjel v.d. Holledau erhielt am Wochenende auf der Zuchtschau in Ingoldstadt eine sehr gute zweite Prämie und wird von den Körmeistern zum Fohlensieger ernannt. Ein besonderes Fohlen, denn Vater Fabe 348, hat einen Verwandtschaftsgrad von 15,6%. Die Mutter von Danjel sogar nur 13,5%. Eine Berechnung vom KFPS für Danjel ist noch nicht erfolgt, aber man darf gespannt sein. Es ist in jedem Fall einer der geringten in der Friesenpferdepopulation. Jetzt muß sich Danjel "nur" noch zu einem sehr guten Hengst entwickeln um damit eine Chance zu haben, ein Stammbuchhengst mit den berühmten drei Ziffern zu werden.

Abstammung Danjel ...

Rieke fan de Trije Romers (Foppe x Dagho) geb. 2-89

Sünzhausen/Bayern. Das Stammbuch kennt nur noch eine Handvoll Stuten, die frei vom dominanten Einfluss von Tetman und seinen Söhnen sind. Wobei tetmanfrei beileibe nicht automatisch gut bedeutet, aber weil Rieke fan de Trije Romers tetmanfrei ist, hat sie einen niedrigen Verwandtschaftsgrad von 13,6% und das ist wiederum sehr gut. Denn Stuten mit einem so niedrigen Verwandtschaftsgrad sind selten und inzwischen auch alt.

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Rieke 19 Jahre alt und hellwach

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Rieke (Foppe 290 x Dagho 247) ist inzwischen 19 Jahre alt, aber sie sieht blendend und vital aus. Die Stute ist lebhaft und an allem in ihrer Umgebung interessiert. Dieses gewisse Etwas kommt auch auf den Fotos zum Ausdruck. Es gibt immer mal wieder einen besonders gelungenen Fototag. Dieser mit Rieke und ihren engagierten Besitzern Anna & Josef Heckmeier zählt ganz sicher dazu. Abgesehen von schönem Wetter gehören noch ein paar weitere Zutaten zu gelungenen Fotos. Natürlich ein besonderer Hintergrund: ein schöner Hopfengarten, lag so zu sagen direkt vor der Haustür.

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Rieke fan de Trije Romers Ster im Hopfengarten

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Wichtig ist auch, ob die Besitzer Spaß und Geduld an Vorbereitungen wie auch den Aufnahmen haben. Na ja, hier in Sünzhausen gab es noch ein Extra: Rieke. Die Stute hat einfach Persönlichkeit, indem sie mit ihren Menschen einen intensiven Kontakt aufnimmt. Eigentlich ist dann jeder Schuss ein Treffer.

Zurück zur Zucht. Mit etwas Glück kann Rieke fan de Trije Romers noch ein oder zwei Fohlen bekommen. Dies bedeutet wiederum, dass die Hengstwahl sorgfältig getroffen sein will. Mit Bente 412 (Heinse x Nammen) hatte Familie Heckmeier 2007 ein 1. Prämien-Fohlen auf der DFZ-Zuchtschau in Eging. Allerdings besitzt Bente 412 selbst einen Verwandtschaftsgrad von 17,5%. Nach einigem Nachdenken und Argumenten von Kennern der Friesenzucht, war die Marschrichtung deutlich. An erster Stelle sollte es ein Fabe 348 mit dem augenblicklich niedrigsten Verwandtschaftsgrad (15.7%) werden. Da Heckmeiers schon einmal vergeblich einen Fabe bekommen wollten, musste eine weitere Alternative ins Auge gefasst werden. Diese war: Oegefrei bleiben. Zum einen, weil auch er sehr dominant in der Zucht ist, zum anderen, weil er sowohl Wasserköpfe als auch Zwergwuchs vererben kann. Der erste Versuch mit Fabesperma schlug fehl. Dann am Samstag vor Pfingsten bildete sich ein wunderschöner Follikel, der am Pfingstmontag reif sein sollte. Als ob Stuten in Deutschland absichtlich den optimalen Besamungstermin auf einen Feiertag legen, wenn der reguläre Spermaversand aus den Niederlanden nicht möglich ist. Schließlich entschied der Familienrat, den teuren Hubschraubertransport für Humanmedikamente in Anspruch zu nehmen. Rieke fan de Trije Romers nahm auf und die Spannung ist groß, ob -wenn alles gut geht - zum 30.4.09 ein guter Fabe geboren wird ....

aus dem Fotobuch von Fam. Bloem

Rieke als Fohlen mit Mutter Moreau Model + Pref. und ihrem Züchter M.E. Bloem Roordahuizum

Es gibt eine gute Chance, denn schließlich ist Rieke fan de Trije Romers nicht von schlechten Eltern. Mutter Moreau ist Model + Preferent und in Friesland vielen als Zuchtschausiegerin von Blauwhuis 1979 bekannt. Moreau stammt aus der Zucht von Frau M. Barendregt aus Terwispel und war später im Besitz von M.E, Bloem aus Roordahuizum. Seine Tochter Emmy Bloem-Hylkema bevorzugte schon damals reitpferdetypische Friesen. Mit der sechsjährigen Moreau belegte sie 1982 den ersten Platz auf der Zuchtschau in Aldeborn in der Rubrik „Bestes Reitpferd“.

Moreau Model + Pref. mit Hengstfohlen Foto Fam. Bloem

1986 und 1987 toppte Emmy diesen Erfolg beide Male mit einem ersten Platz auf der Zentralen Stutenkörung in der Rubrik „Bestes Reitpferd“. Sie war es auch, die ihren Vater überzeugte, bei der Hengstauswahl für Moreau auf Reitpferdequalitäten zu achten. In all den Jahren von 1982 an bis 1999 bekam Moreau in jedem Jahr ein Fohlen. Es waren insgesamt 17 Nachkommen, worunter die Anpaarungen mit Foppe 290, Lute 304, Leffert 306 Pref. und Tsjerk 328 Pref. für Moreaus Preferentschaft sorgten.

Waling D (Leffert x Hearke x Moreau) im Prix St. Georg 65% Foto: fhana.com

Moreaus Enkel, der Wallach Waling D. konnte unter Jill Beltran 2008 in den USA seinen ersten Prix St. George mit 65,5% gewinnen.

Riekes Vaterlinie: Foppe 290 – Naen 264Pref. – Ferdinand 252 – Tsjalling 235Pref.
Mutterlinie Stutenstamm 49: Moreau Model + Pref. – Tsjeardtje II Ster – Tsjeardtsje Ster – Hirona Stb. – Zonnedag Stb. – Batje Hb. Pref.1926.
Die Model Preferente Truus zeichnet gleich zweimal als Urgroßmutter, einmal als Mutter von Naen 264 Pref. und einmal als Mutter von Dagho 247.

Anna & Josef Heckmeier - www.Friesenpferde-Holledau.de