HLP der Friesenpferde

Dressur Material Prüfung der ersten Prämien

Änderung des Ablaufs in der Hengstleistungsprüfung 7o-Tage Test

Alte Version:

Hierbei wurden die meist gerade 3-jährigen Hengste im Februar nur leicht longiert angeliefert, Anreiten und Einfahren wurde während der 70 Tage erarbeitet. Die beiden Disziplinen wurden täglich abwechselnd ausgeübt also ein Tag Reiten, nächsten Tag Fahren. Eine separate Prüfungskommission für die Leistungsprüfung kam zu 10 Zwischen-Beurteilungen sowie dem Zwischenexamen und dem Endexamen. Die Kommission wie auch Gastreiter/Gastfahrer gaben der Hengstjury eine Empfehlung, ob der Hengst aufgrund seiner Leistung für den Deckeinsatz geeignet ist.

Neu ab 1/2006:
Die 3-jährigen Hengste werden seit 2005 erst im Herbst zur Leistungsprüfung gebracht und sollen vom Eigentümer vorgeritten/gefahren werden. Die Hengste werden nun in den ersten 6 Wochen nur geritten, werden vielleicht ein- oder zweimal angespannt, aber nicht mehr. Abschließend erfolgt das Endexamen Reiten. Dann folgen vier Wochen nur für das Fahren und das Endexamen. Das Showfahren soll nur sehr dosiert eingesetzt.

Die Prüfungskommission wurde abgeschafft. Die Hengstjury macht die abschließende Beurteilung. Ursache für die Änderung waren zeitliche Abstimmungsschwierigkeiten und die Tatsache, dass die Prüfungskommission nur eine Empfehlung aussprach. Schließlich ist es die Hengstjury, die dann die endgültige Entscheidung trifft.

In den ersten 6 Wochen wird die Hengstjury durch einen Sachverständigen in Sachen Reiten verstärkt, in den letzten 4 Wochen einer auf das Fahren/Showfahren spezialisierter.
Sachverständige 2006 Reiten: Pieternel Romkema
Fahren: Reitse Faber

Kommentar
Der Aufwand durch die zwei wesentlichen Änderungen in der neuen Form ist deutlich reduziert. Angefangen beim präsentabel machen der Hengste für die insgesamt 12 Beurteilungen bis zum Zeitaufwand und der Koordinierung aller dafür anwesenden Personen.
In der neuen Entscheidungsform werden die Hengste nur zweimal beurteilt. Die Erfahrungsberichte der Gastreiter/-fahrer, die jeden Hengst 1-2 mal in Händen fließen bei der Entscheidungsfindung mit ein.